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Was ein Auto pro Monat wirklich kostet

 

Was ein Auto pro Monat wirklich kostet

Ein Auto erleichtert den Alltag enorm. Egal ob es regelmäßige Fahrten zum Supermarkt oder Ausflüge am Wochenende sind – die meisten Menschen können sich ein Leben ohne Auto nicht mehr vorstellen. Schließlich wird der Wagen in vielen Familien täglich genutzt, um zur Arbeit, zur Kita oder zur Schule und wieder zurückzukommen. Ist die Anbindung an Bus und Bahn nicht gegeben oder der Weg ins Büro zu weit, um mit dem Rad zu fahren, ist man sogar auf ein Auto angewiesen.

Damit Sie einen realistischen Überblick haben, was ein Auto jeden Monat wirklich kostet, reicht es längst nicht aus, Tankquittungen und Versicherungsrechnungen zusammenzuaddieren. Denn neben möglichen Kredit- oder Leasing-Raten müssen auch Steuern, Werkstattkosten und der Wertverlust in die Kalkulation aufgenommen werden. Und das läppert sich. Wenn Sie jedoch wissen, wie viel Sie für welche Position ausgeben, lassen sich Sparpotentiale erkennen und gezielt nutzen.

 

So werden die Kosten für ein Auto berechnet

Das Autofahren ins Geld geht, ist kein Geheimnis. Die Frage, wie viel man für sein Auto ausgibt, können aber die wenigsten beantworten. Tatsächlich setzt sich eine exakte Kostenaufstellung aus folgenden vier großen Positionen zusammen, die man über mehrere Jahre betrachten sollte:

 

Kaufpreis:

Der Kaufpreis eines Autos ist natürlich ein wichtiges Kriterium. Wer die komplette Summe nicht bar bezahlen kann oder will, muss von monatlich fälligen Raten für eine Finanzierung oder ein Leasing ausgehen. Dazu kommen noch eventuell einmalige Sonderzahlungen am Ende der Laufzeit.

 

Fixkosten:

In regelmäßigen Abständen müssen verschiedene feststehende Rechnungsbeträge beglichen werden, die vom Autohalter zu zahlen sind. Sie fallen unabhängig davon an, ob ein Auto nur in der Garage steht oder gefahren wird. Zu den Fixkosten gehören etwa die Kfz-Steuer, mindestens eine Haftpflichtversicherung sowie weitere Versicherungsleistungen, beispielsweise eine Vollkasko oder Insassenunfallversicherung.

 

Betriebskosten:

Je nachdem, wie ein Fahrzeug genutzt wird, variieren die Kosten für dessen Betrieb. Hierzu zählen in erster Linie die Ausgaben für Kraftstoffe wie Diesel, Normal/Super, Super Plus, Autogas, Strom, Erdgas oder Bio-Ethanol. Aber auch wenn Motoröl gekauft, der Wagen gewaschen und gepflegt wird oder man neue Reifen oder Wischerblätter benötigt, werden die entsprechenden Rechnungen zu den Betriebskosten gezählt. Ebenso müssen Kosten für Check-ups und anfallende Reparaturen in einer Autowerkstatt einkalkuliert werden.

 

Wertverlust:

Vor allem die Tatsache, dass ein Auto permanent an Wert verliert, unterschätzen die meisten Autobesitzer. Laut Focus beträgt der durchschnittliche Wertverlust über alle Pkw-Klassen hinweg im ersten Jahr nach der Neuzulassung 24,2 Prozent (bei 15.000 Kilometern Fahrleistung pro Jahr). Danach liegt er immerhin noch bei jeweils etwa fünf bis sechs Prozent pro Jahr.

 

So viel Kostet ein Auto wirklich 2.png

Eine genaue Auflistung aller Kosten und Berechnungsbeispiele findest du zum Beispiel beim TCS.

Link: https://www.tcs.ch/de/testberichte-ratgeber/ratgeber/autosuche-vergleich.php

 

Kfz-Kosten: Beispielrechnungen für drei unterschiedliche Automodelle

 

Wie hoch sind die Autokosten in der Schweiz? Was kostet mich mein Auto wirklich? Mit diesen Fragen bist du definitiv nicht alleine. Dieser Beitrag ist dafür da, dich über das Thema aufzuklären.

 

Schnell von Zürich nach Basel rollen ist mit dem Auto weitaus günstiger als mit dem Zug. Ohne Halbtax kostet dich die einfache Hinreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln rund 34 Franken.

Das kommt mit dem Auto viel günstiger: So belaufen sich die Benzinkosten für ein durchschnittliches Fahrzeug für diese Strecke auf rund 10 Franken. Doch das meiste geht vergessen…

Beim Fahrzeug entstehen viele Nebenkosten, die einem auf den ersten Blick gar nicht auffallen. Viele Neulenker sind bestimmt schon in diese Falle getappt. “Das Auto kostet ja bloss 4’000 Franken”, heisst es oft beim Kauf eines Gebrauchtwagens. Doch diese Kosten bleiben auf den ersten Blick verborgen.

 

Kleinstwagen:

Betrachtet auf eine Nutzung von 5 Jahren bei einem Neuwagenpreis von 9090 Euro in der Basisausstattung und einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 Kilometern, kostet es 314 Euro pro Monat bzw. 25,1 Cent pro Kilometer mit einem Citroën C1 VTi 68 Start (51 kW) unterwegs zu sein. Er ist mit einem Durchschnittsverbrauch von 4,1 Liter Super/100 Kilometer angegeben. Im ADAC-Betriebskostencheck ist der kleine Franzose der günstigste Kleinwagen, was die Betriebskosten angeht.

Zum Kaufpreis kommen jeden Monat noch 72 Euro Fixkosten + 90 Euro Betriebskosten + 40 Euro Werkstattkosten + 112 Euro Wertverlust (Neupreis abzüglich Restwert nach fünf Jahren, ohne Zinsen).

 

Mittelklassewagen:

Ausgehend von 5 Jahren Nutzungsdauer und einer Laufleistung von 15.000 Kilometern muss man bei einem Neuwagen in der Mittelklasse mit Gesamtkosten von 496 Euro rechnen, die jeden Monat anfallen. Das macht 39,7 Cent pro Kilometer für einen Skoda Octavia 1.2 TSI Active (63 kW), den es ab 7.450 Euro zu kaufen gibt und der 4,8 Liter Super/100 Kilometer verbraucht.

Zum Kaufpreis kommen jeden Monat 86 Euro Fixkosten + 103 Euro Betriebskosten + 54 Euro Werkstattkosten + 253 Euro Wertverlust dazu.

 

Oberklasse:

1096 Euro jeden Monat bzw. 87,7 Cent pro Kilometer muss man dagegen mindestens für ein Auto in der Oberklasse ausgeben. Am Beispiel eines BMW 6er 630i Gran Turismo Steptronic (190 kW) mit einem Verbrauch von 6,2 Litern SuperPlus/100 Kilometer und einer Jahreslaufleistung von 15.000 Kilometern hat der ADAC, gesehen auf 5 Jahre Nutzung, Folgendes berechnet:

Zum Kaufpreis kommen jeden Monat 154 Euro Fixkosten + 131 Euro Betriebskosten + 81 Euro Werkstattkosten + 730 Euro Wertverlust dazu.

 

Jeden Monat mehr in der Tasche: Autofahren und Sparen

Anhand der Beispielrechnungen können Sie sich ein genaues Bild von den Kosten machen, die monatlich für verschiedene Automodelle anfallen. Wie Sie die Ausgaben vor und nach dem Autokauf noch reduzieren können, haben wir hier zusammengefasst:

 

Vor dem Autokauf:

Würde ein kleiner Stadtflitzer ausreichen, um die täglichen Wegstrecken zu bewältigen, entscheiden Sie sich am besten für ein günstiges Modell mit moderatem Benzin-Verbrauch. Das schont den Geldbeutel Monat für Monat beträchtlich, denn auch Steuern und die Kosten für eine Kfz-Versicherung bewegen sich in einem überschaubaren Rahmen.

 

Nach dem Autokauf:

Auf die steuerliche Einstufung des vorhandenen Autos haben Sie zwar keinen Einfluss, aber Sie haben durchaus die Möglichkeit, die Ausgaben an anderen Stellen zu minimieren. So macht sich etwa eine benzinsparende Fahrweise umgehend in kleineren Tankstellen-Rechnungen bemerkbar. Der Verschleiß eines Autos und damit dessen Wertverlust lassen sich zudem über einen effizienten Fahrstil und regelmäßige Pflege und Wartung deutlich reduzieren. Nicht zuletzt lohnt sich auch der Wechsel in eine günstigere Kfz-Versicherung. Neben dem Preis empfiehlt sich auch ein Blick auf die Leistungen und den Umfang des gewünschten Sicherheitspaketes. Sparen sollten Sie schließlich nicht am falschen Ende.

 

So pflegen Sie Ihr Auto richtig

Handwäsche gegen Waschanlage: Welche Kfz-Pflege ist besser?

Wenn es darum geht, sich bei einem Auto um die Pflege zu kümmern, steht das generelle Waschen und die Schmutzentfernung oft an vorderster Stelle. Doch wie wird dem Dreck am besten zu Leibe gerückt? Ist eine konventionelle Handwäsche die beste Methode oder ist die Autopflege in der Waschstraße doch effektiver?

Waschanlagen besitzen bei vielen Autofahrern einen schlechten Ruf. Ihnen wird nachgesagt, dass sie Lacke angreifen und zerstören. Doch dieses Vorurteil ist heute teilweise überholt.

 

Vor- und Nachteile der Waschanlage

Moderne Waschanlagen verzichten häufig auf die gefürchteten Bürsten, die früher für Kratzer im Lack verantwortlich waren. Die Wagenpflege und – Reinigung wird in Waschstraßen mittlerweile von weichen Textillappen durchgeführt.

Bei Zweifeln lohnt es sich, vor der Reinigung den Betreiber danach zu fragen, ob beim eigenen Kfz Materialschäden drohen oder nicht.

Auch der Grad der Verschmutzung spielt bei der automatisierten Autopflege eine Rolle. Hartnäckiger Schmutz lässt sich nur nach erfolgter Vorreinigung gut entfernen. Außerdem ist es nicht ungewöhnlich, dass die Türeinstiege nach der Fahrt durch die Waschanlage per Hand nachgereinigt werden müssen.

 

Weitere Vorteile sind teilweise ökologischer Natur:

  • Wasserrecyclinganlagen sorgen in den Waschstraßen dafür, dass pro Autowäsche nur etwa 15 Liter Frischwasser gebraucht werden
  • Ölabscheider übernehmen die Filterung des Abwassers, so besteht bei diesem Autopflege-Programm keine Gefahr für das Grundwasser.
  • Eine Unterbodenreinigung ist so nur in einer Waschstraße möglich.
  • Zeitersparnis und Bequemlichkeit sind hier das ganz große Plus.

 

Vor- und Nachteile der Handwäsche

Die manuelle Autopflege in Form der Handwäsche gilt unter Autoliebhabern als besonders schonend und ergiebig. Doch muss je nach Gemeinde geklärt werden, ob diese überhaupt erlaubt ist. Ist die Erlaubnis erst einmal gewährt, spart es nicht nur Geld, sein Auto selbst zu pflegen. Der Einsatz von weichen Frotteetüchern ermöglicht eine lackerhaltende Reinigung und Autopflege.

Eine Politur, die mit einer Autowachs-Behandlung kombiniert wird, setzt dem Ganzen die Krone auf. Verschiedene Autopflege-Produkte können hier hilfreich sein. Wer mit einem Kauf alles abdecken möchte, kann auch einen Blick auf das ein oder andere Autopflege-Set werfen.

Solche Sets bieten oft eine Kombination an, die Autopolitur, Reiniger, Insektenentferner usw. enthält. Dabei muss aber auch darauf geachtet werden, die Pflegemittel nur für Materialien zu verwenden, welche dafür geeignet sind.

Wer Anderen Autopflege-Tipps zur privaten Pkw-Wäsche geben möchte, sollte sie weiterhin vor folgenden Fehltritten warnen:

 

Bürsten oder verschmutze Schwämme führen zu Kratzern im Lack

Der manuelle Waschvorgang führt zu Flecken und Schmieren, wenn er in der prallen Sonne vollführt wird (aufgeheizter Lack verstärkt die Trockenwirkung). Es gilt: Immer im Schatten reinigen!

Das Potential der Umweltbelastung ist außerdem bei der privaten Autowäsche am größten. Diese sollte nur auf betonierten Flächen durchgeführt werden, damit die Reinigungsmittel und Schmierstoffe nicht in das Grundwasser gelangen.

 

Die Windschutzscheibe muss sauber sein

Gerade die Frontscheibe muss viel Verschleiß aushalten. Kleine, kaum sichtbare Steinschläge führen zu Kratzern, die bei ungünstigen Lichtbedingungen den Fahrer blenden. Zur richtigen Autopflege gehört es auch, diese Schäden auszumerzen. Doch welches Auto-Pflegemittel hilft hier?

 

Professionelle Autopflege

Wollen Sie, dass ein Profi die Autopflege übernimmt, können Sie sich an einen der verschiedenen Anbieter wenden. Kontakt kann telefonisch oder direkt im Kfz-Pflege-Shop aufgenommen werden. Für festgelegte Preise werden dort alle Verschmutzungen am geliebten Fahrzeug fachgerecht beseitigt. Zu den angebotenen Leistungen zählen unter anderem:

  • Entfernen von Brandlöchern aus Polstern
  • Lederpflege
  • Teppichreinigung
  • Baumharzentfernung
  • Flugrostentfernung
  • Graffitientfernung

 

Autopflege-Leistungen dieser Art können einzeln gebucht und bezahlt werden. Teilweise werden auch komplette Pflegepakete angeboten, die mehrere Dienstleistungen enthalten. Ein Abhol- und Bringservice ist dort oft schon enthalten. Wer aber doch vor Ort mit seinem Kraftfahrzeug vorfährt, kann sich zur Autopflege auch direkt Tipps und Tricks von den Profis holen.

 

Winter: So pflegen Sie Ihr Auto richtig

Vor dem Winter eine Lackschicht machen

Vor dem Winter ist es sinnvoll, die Wachsschicht gründlich per Hand aufzutragen. Ansonsten reicht das Wachsprogramm in der Waschstraße. Als Faustformel gilt: Wenn das Wasser nicht mehr abperlt, ist es Zeit für neues Wachs. Um den Lack zu schützen, sollte in der Waschanlage immer auch eine Vorwäsche auf dem Programm stehen.

Unter Salz und Feuchtigkeit leiden verstärkt die Bodenbleche. Deshalb sollte der Unterboden vor dem Winter gründlich gereinigt und eventuell auf Schwachstellen hin kontrolliert werden.

Zusätzlich sollten Türdichtungen mit einem Fettstift behandelt werden.

 

 

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