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Service & Unterhalt

 

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Auto – Wartung wie oft?

Grundsätzliches zur Wartung ist von Ihrem Hersteller vorgeschrieben. Sollten Sie einen Neuwagen fahren, müssen Sie sich an die Intervalle halten. Ansonsten kann Ihre Garantie verfallen.

Unterschieden werden generell die große und die kleine Inspektion. Kleine Inspektionen werden Sie in der Regel in kürzeren Zeitabständen durchführen müssen als eine große Inspektion.

Bei der kleinen Inspektion wird meist ein Ölwechsel durchgeführt. Ebenso werden die Verschleißteile überprüft.

Bei großen Inspektionen werden Verschleißteile mit größeren Wartungsintervallen überprüft und eventuell getauscht. Hierzu zählen Komponenten Ihres Autos wie die Zündkerzen, Bremsflüssigkeiten oder auch der Zahnriemen.

Die Wartungsintervalle werden meist mit einer Kilometerzahl und einem Zeitraum kombiniert angegeben. So müssen Sie beispielsweise eine Werkstatt aufsuchen, wenn sie entweder 20.000 Kilometer gefahren sind, oder die letzte Inspektion bereits zwei Jahre zurückliegt.

Daher sollten Sie beim Autokauf die vorgeschriebenen Intervalle und Ihre jährliche gefahrene Kilometerleistung vergleichen. Bei großen Fahrstrecken ist es ansonsten durchaus möglich, dass Sie alle sechs Monate zur Wartung müssen.

Sie können die Wartung oft auch in freien Werkstätten durchführen lassen und sind somit nicht unbedingt auf die teureren Vertragswerkstätten angewiesen. Hierbei ist es wichtig, dass die Arbeiten an Ihrem Kfz nach Herstellervorschrift erfolgen.

Halten Sie die Wartungsintervalle ein, ist Ihr Auto "scheckheftgepflegt". Hierdurch ist es Ihnen möglich, bei einem Verkauf Ihres Autos, auf einen höheren Verkaufspreis hoffen zu können.

 

Was Sie an Wartung durchführen können

In erster Linie sollten Sie sich um die Pflege und Kontrolle an Ihrem Pkw kümmern, um etwaige Probleme auch selbst erkennen zu können und diesen vorzubeugen.

Haben Sie stets einen Überblick auf Ihren Ölstand. Achten Sie beim Messen darauf, dass der Motor warm ist und Sie auf einer ebenen Fläche parken. Warten Sie nach dem Fahren etwas, bis sich das Öl wieder in der Ölwanne gesammelt hat.

Überprüfen Sie ebenso regelmäßig Ihre Kühlflüssigkeiten und verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Ihre Kontrollleuchten. Leuchten diese auf, kann es oft schon zu einem Problem gekommen sein.

Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Motor vorsichtig warm fahren und nicht zu schnell mit zu vielen Umdrehungen fahren. Hierdurch schonen Sie Verschleißteile wie Ihre Kolben und die Zylinderköpfe.

Eine ebenso starke Beanspruchung für Ihren Motor stellt der Kaltstart dar. Vermeiden Sie daher unnötige Fahrten und Kurzstrecken.

 

5 simple Fahrzeugwartungen erhöhen die Verkehrssicherheit

Um jederzeit sicher am Straßenverkehr teilnehmen zu können, bieten sich viele Möglichkeiten, die Verkehrssicherheit des eigenen Fahrzeuges schnell und effektiv überprüfen zu können. Durch die simple Möglichkeit der privaten Fahrzeugwartungen kann einerseits das Verständnis am eigenen Fahrzeug überprüft werden und andererseits spart man eine Menge Kosten für eventuelle Werkstattbesuche, da man nun einige Fahrzeugwartungen selbst durchführen kann.

Unabhängig von eingesparten Kosten erlauben es einfache Fahrzeugwartungen, teure Folgeschäden zu vermeiden und die Verkehrssicherheit im Allgemeinen zu erhöhen. Teure Bußgelder durch z.B. eine nicht funktionierende Beleuchtung können so vermieden werden.

 

Wartung am Fahrzeug: Die Beleuchtung

Vor allem die Beleuchtung, d.h. alle vorhandenen Schweinwerfer, Positionslichter, Abbiegelichter, Rücklichter sind eine bekannte und häufige Fehlerquelle. Sie beeinträchtigen bei einer falschen Einstellung oder Fehlfunktion die Verkehrssicherheit des eigenen, oder anderer Fahrzeuge. Es empfiehlt sich daher, in regelmäßigen Abständen die eigene Beleuchtung zu kontrollieren. Hierbei bietet es sich an, eine zweite Frau / einen zweiten Mann dabei hinzuzuziehen, um sich die Arbeit erheblich zu erleichtern. Die Überprüfung der Scheinwerfer stellt somit eine simple und dennoch effektive Form der Fahrzeugwartungen dar.

  • Überprüft werden sollte die Funktion der:
  • Die Hauptschweinwerfer, d.h. Abblende- und Fernlicht (Halogen / Xenon)
  • Nebelschweinwerfer
  • eventuell vorhandenes Abbiegelicht
  • Blinkleuchten vorne / seitlich / hinten (teilweise in Seitenspiegel integriert)
  • Nebelschlussleuchte
  • Kennzeichenbeleuchtung
  • Innenbeleuchtung
  • Bremslichter (inkl. 3. Bremsleuchte)
  • Rückfahrlicht
  • eventuell vorhandenes Tagfahrlicht

 

Dabei sollte sich eine Person ins Fahrzeug setzen und die Leuchten nach dem oben vorliegenden Schema durchtesten, während die zweite Person die einzelnen Positionen nach Funktion überprüft. Diese simple Fahrzeugwartung erhöht die Verkehrssicherheit und schützt vor teuren Bußgeldern.

Sollte ein Defekt festgestellt werden, ist dies kein Grund zur Besorgnis. Im gut sortierten Baumarkt, Internet (z.B. Amazon / Ebay) oder im Autoteilefachhandel lassen sich entsprechende Leuchtmittel kostengünstig erwerben. Hierbei ist darauf zu achten, die richtigen Leuchtmittel zu kaufen, im Handbuch des Fahrzeuges ist meist im hinteren Bereich eine Auflistung aller verwendeten Sorten und Sockel aufgeführt.

Ein wenig anderes verhält es sich bei Tagfahrleuchten, welche mit LED-Technologie arbeiten, hier ist der Gang zur Werkstatt erforderlich, da sich hierbei nicht einfach simple Leuchtmittel austauschen lassen, sondern der gesamte Schweinwerfer gewechselt werden muss. Die Lebensdauer dieser Leuchtmittel ist aber im Allgemeinen sehr groß und sollte die Haltedauer des Fahrzeuges überschreiten (bis zu zwanzig Jahre). Das heißt, die LED Scheinwerfer können von den Fahrzeugwartungen ausgeschlossen werden.

Sollten neue Leuchtmittel eingesetzt werden ist auf einige Kleinigkeiten zu achten. Meist ist der Wechsel der Leuchtmittel im Handbuch des Fahrzeuges beschrieben, vor allem beim Wechsel der Leuchtmittel der Abblendleuchten sollte darauf geachtet werden, diese richtig herum einzusetzen und sich direkt beim Ausbau der alten Leuchtmittel die Position der Markierungen zu merken. Ansonsten ist die Ausleuchtung der Schweinwerfer nicht mehr korrekt und der Gegenverkehr wird eventuell geblendet. Dies würde die Verkehrssicherheit des Fahrzeuges beeinträchtigen. Es ist außerdem sehr wichtig, die Leuchtmittel nicht mit den Fingern zu berühren, da diese dadurch beschädigt werden können. Es empfiehlt sich daher die Leuchtmittel direkt am Schaft zu halten oder einfache Baumwollhandschuhe / Latexhandschuhe beim Wechsel zu tragen. Damit bleiben alle Lampen heile und die Verkehrssicherheit wird nicht beeinträchtigt.

Nachdem die Leuchtmittel gewechselt wurden, sollte auf jeden Fall eine simple Funktionsüberprüfung durchgeführt werden. Wichtig ist auch der korrekte Sitz der Gummikappen auf den Scheinwerfern, damit kein Wasser / Spritzwasser in den Scheinwerfer eintreten kann. Dies ist wichtig, um Fehler bei eigenen Fahrzeugwartungen zu vermeiden.

Sollte man ein Fahrzeug besitzen, bei dem die Position der Scheinwerfer per Hand eingestellt werden kann, ist es ratsam, das Fahrzeug auf eine ebene Fläche abzustellen.

Als Richtwert hat es sich bewährt, das Fahrzeug ca. 10 Meter vor einer Wand / Fläche zu positionieren und die Schweinwerfer auf eine Höhe von ca. 65 Metern einzustellen. Alternativ bietet sich der Gang zur Werkstatt / zum TÜV an, um die korrekte Einstellung der Schweinwerfer überprüfen zu lassen.

Tipp: Sollte man eine Garage besitzen, bietet sich das Garagentor zum Einstellen der Scheinwerfer an.

 

Wechsel der Scheibenwischer

Eine weitere simple und einfache Möglichkeit um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, ist der Wechsel der Scheibenwischer. So bringen alte und verschlissene Scheibenwischer einige Nachteile mit sich, einerseits können sie nervende Geräusche verursachen, andererseits wird die Sicht durch schmierende und ratternde Scheibenwischer, gerade bei schlechten Wetterverhältnissen stark beeinträchtigt. Sollte man mit verschlissenen Scheibenwischern zum TÜV fahren, kann die Plakette verweigert werden, gerade durch verschlissene Heckscheibenwischer werden oft unnötige Nachprüfungsgebühren fällig, welche man sich durch einen einfachen Austausch sparen kann.

Als Richtwert sollte man die Scheibenwischer ca. 1x im Jahr wechseln, um jederzeit den Durchblick behalten zu können. Hierbei empfiehlt sich der Austausch der Scheibenwischer nach dem Winter, da die Belastung auf die Wischergummis dort am höchsten ist. Unabhängig davon sollte man gerade im Winter darauf achten, die Scheibe vor Fahrtantritt zu enteisen, da die Lebensdauer der Scheibenwischer durch die spitzen Einkristalle und die Reibung dieser stark vermindert wird.

Der eigentliche Wechsel der Scheibenwischer ist eine simple Fahrzeugwartung hier genügt ein kurzer Blick ins Handbuch des Fahrzeuges. Grob unterscheidet man zwischen gelenk- und gelenklosen Scheibenwischern (auch Aero Twin genannt). Der Vorteil der gelenklosen Scheibenwischern ist die hohe Lebensdauer sowie eine bessere Optik am Fahrzeug, Nachteil stellt der meist höhere Preis dar. Viele ältere Fahrzeuge lassen sich durch einen einfachen Adapter auf gelenklose Scheibenwischer umrüsten, um die Vorteile dieser genießen zu können.

Um eine maximale Kostenersparnis zu erhalten, kann mit ein wenig Arbeit der eigentliche Scheibenwischer erhalten werden und ausschließlich das Wischergummi ausgetauscht werden. Hierbei werden die Endkappen des Scheibenwischers gelöst und die alten Gummilippen herausgezogen, sowie die neuen eingesetzt. Zu beachten ist der korrekte Sitz der Endkappen, um die Verkehrssicherheit nicht zu beeinträchtigen.

Durch eine regelmäßige Reinigung der Gummilippen mit einem Mikrofaserlappen lässt sich die Lebensdauer der Scheibenwischer erheblich erhöhen. Hierbei einfach den Lappen mit ein wenig unverdünnter Frostschutzlösung oder Autoshampoo tränken und die Scheibenwischer in Längsrichtung vorsichtig abreiben.

Im Allgemeinen sollten hochwertige Scheibenwischer montiert werden, hierbei müssen diese nicht unbedingt bei der Vertragswerkstatt gekauft werden - ein Blick in die Auswahl von Baumärkten reicht meist um preisgünstige Alternativen zu finden. Hier lohnt außerdem ein Preisvergleich mit Online-Shops, um den günstigsten Preis zu ermitteln. Durch eine simple Suche lassen sich dadurch einige Euros sparen und die Verkehrssicherheit wird erhöht.

 

Kontrolle des Reifendrucks / der Reifen

Im Kreis der wichtigen Fahrzeugwartungen findet sich die simple Überprüfung der Bereifung. Hierbei sollten in regelmäßigen Abständen zunächst der äußere Zustand der Reifen überprüft werden. Geachtet werden sollte auf folgende Punkte:

Das Alter der Reifen sollte überprüft werden, abgelesen werden kann dies durch die DOT-Nummer (Date of Production), zu finden ist diese Information an der Reifenflanke. Als Richtwert hat sich herausgestellt, dass ein Reifen nicht älter als 10 Jahre sein sollte.

Der Zustand er Reifen sollte durch eine einfache Sichtkontrolle überprüft werden, hierbei auf grobe Beschädigungen wie z.B. Nägel, Schlitze in der Reifenflanke oder ähnliches achten.

Auf Nutzungsbild der Reifen achten, d.h. nutzt sich der Reifen gleich über die komplette Fläche ab? Falls nicht, müssen eventuell weitere Reparaturen, wie z.B. das Einstellen der Spur vorgenommen werden.

Reifenluftdruck überprüfen, meist ist im Handbuch des Fahrzeuges, sowie an der Innenseite des Tankdeckels der korrekte Reifenluftdruck vermerkt. Durch eine leichte Erhöhung von max. 0,3 Bar kann eine leichte Kraftstoffreduzierung erreicht werden, jedoch zu Lasten des Fahrkomforts, da nun Unebenheiten stärker gespürt werden.

Den Abrieb der Reifen überprüfen, einerseits sollte eine Sichtkontrolle durchgeführt werden, in der man das gleichmäßige Abfahren der Reifen überprüft. Sollte sich z.B. die Innenseite stärker abfahren, sollte man die Spureinstellung in einer Werkstatt überprüfen lassen. Außerdem sollte man die Restprofiltiefe der Reifen überprüfen, diese sollte nicht unter 3mm liegen. Einige Reifenhersteller haben eine kleine Erhebung im Reifen, um die Profiltiefe auf einen Blick zu sehen.

Bei einigen Fahrzeugen ist die Überprüfung des Reifendrucks nicht notwendig, da eine automatische Kontrolle des Drucks über Sensoren im Ventilverschlussdeckel stattfindet. Hierbei ist zu beachten, dass die Batterie dieser Ventildeckel häufiger ausgewechselt werden muss.

Sollten die Reifen am Lebensende sein, empfiehlt es sich, einen Preisvergleich im Internet durchzuführen, um die günstigen Reifen zu finden. Außerdem sollte man kritisch sein Fahrverhalten prüfen und überlegen, ob die Anschaffung von Ganzjahresreifen sinnvoll sein kann. Gerade in Gebieten mit wenig Schnee und Eis kann die Anschaffung dieser lohnen, da der Wechsel und die Einlagerung der Reifen so nicht gezahlt werden müssen. Man sollte jedoch im Hinterkopf haben, dass ein Ganzjahresreifen immer ein Kompromiss aus Winter- und Sommerreifen darstellt und in beiden Disziplinen keine Bestleistung erreichen wird.

Möchte man ein wenig Geld beim Wechsel der Winter/-Sommerbereifung sparen wollen, kann man den Wechsel der Reifen auch selbst erledigen. Hierbei ist es wichtig, im Handbuch das korrekte Anzugsdrehmoment der Radschrauben zu finden und diese dementsprechend anzuziehen. Außerdem sollte der Sitz der Schrauben nach ca. 50-100 km Fahrt nochmals überprüft werden. Bewährt hat sich der achsweise Tausch der Reifen, um den Verschleiß an antreibender und nicht antreibender Achse gleich zu halten. Die Reifen sollten auf einem Reifenbaum gelagert werden, damit keine Druckstellen durch zu schwer getürmte Reifen entstehen.

 

Fahrzeugwartung: Kontrolle des Ölstandes

Egal ob Diesel oder Benziner, der Ölstand des Fahrzeuges sollte in regelmäßigen Abständen durch den Fahrzeughalter kontrolliert werden. Hierbei ist es wichtig, das Fahrzeug auf ebener Fläche abzustellen und den Ölpeilstab erst einmal ganz herauszuziehen, ihn danach abzuwischen und dann wieder in den Motor einzuführen. Erst danach kann bei erneutem herausziehen nachgeschaut werden, ob sich der Ölstand innerhalb des Referenzbereichs befindet (meist zwei kleine Markierungen auf dem Peilstab).

In den meisten Fahrzeugen ist eine Ölkontrollleuchte eingebaut, welche vor einem niedrigen Ölstand warnt. Trotzdem sollte man sich nicht darauf verlassen, da einerseits dieses Kontrollsystem defekt sein kann und andererseits der Ölstand dann so kritisch ist, dass das Fahrzeug nicht mehr gefahren werden sollte. Die Kontrolle des Ölstandes stellt eine der wichtigsten Fahrzeugwartungen schlechthin dar.

Um den Ölmessstab zu erreichen ist muss in den meisten Fällen die Motorhaube geöffnet werden, welches durch einen kleinen Hebel im Innenraum, oft zwischen Lenkrad und Fahrzeugboden, durchgeführt werden kann. Bei einigen Fahrzeugen, wie z.B. MCC Smart muss dafür erst eine Wartungsklappe geöffnet werden, um an den Motor zu kommen.

Sollte der Ölstand niedrig sein, gilt es zunächst passendes Öl (meistens ist die Ölsorte auf dem Waschzettel im Motorraum vermerkt, teilweise im Serviceheft) zu besorgen und vorsichtig einfüllen. Es ist hierbei von höchster Wichtigkeit, dass Öl nicht zu voll einzugießen, da sonst der Katalysator beschädigt werden könnte. Sollte das Öl komplett gewechselt werden müssen (siehe Wartungsplan des Fahrzeuges) ist darauf zu achten, hochwertiges Öl zu verwenden, welches den Herstellerspezifikationen genügt. Diese sind im Handbuch des Fahrzeuges hinterlegt.
Verschiedene Ölsorten (synthetisch, teilsynthetisch) sollten nicht gemischt werden.

 

Austausch von Filtermedien

In modernen Kraftfahrzeugen findet sich eine Vielzahl von verschiedenen Filtermedien. Diese reichen vom Öl, über den Benzinfilter, dem Innenraumfilter oder dem Luftfilter. Alle diese Filter sollten in regelmäßigen Abständen entweder gereinigt oder gewechselt werden. Die meisten Werkstätten reinigen keine Filter mehr, sondern wechseln diese aus Kostengründen direkt. Der Austausch, bzw. der Wechsel von Filtermedien stellen die einfachsten Fahrzeugwartungen dar.

Öl und Benzinfilter sollten auf jeden Fall durch eine fachkundige Hand gewechselt werden. So wird der Ölfilter immer mit dem Ölwechsel verbunden. Der Innenraumfilter (teilweise auch Aktivkohlefilter) kann auch selbst gewechselt oder gereinigt werden. Dazu sollte man im Handbuch des Fahrzeuges nachsehen, um die korrekte Position des Filters zu finden. Sollte der Innenraumfilter jünger als zwei Jahre sein, kann eine Reinigung mit dem Staubsauger durchgeführt werden, um den Filter wieder fit zu bekommen.

Versteckt ist der Innenraum- oder Aktivkohlefilter meist in der Nähe der Pedallerie und sollte dort gesucht werden. Durch den Innenraumfilter werden schädliche Stoffe, Staub, Pollen, Dreck aus der Luft gefiltert, damit diese nicht vom Fahrer des Fahrzeuges eingeatmet werden müssen.

Der Luftfilter befindet sich meist im Motorraum des Fahrzeuges und sollte regelmäßig gereinigt oder ausgetauscht werden. Ein verschmutzter, nicht gewarteter Luftfilter erhöht den Kraftstoffverbrauch des Fahrzeuges erheblich.

Eine Lösung, um sich den Austausch des Luftfilters zu sparen, stellt der Einsatz eines Sportluftfilters dar. Diese sind auswaschbar und können, z.B. jährlich mit ein wenig Wasser und Öl ausgewaschen und wieder eingesetzt werden. Dies hat den Vorteil, dass weniger Abfall anfällt. Zu beachten ist aber, dass diese Filter teurer sind als die einfachen Einmalfilter, man sollte so kritisch nachdenken, ob sich ein entsprechender Filter für das Fahrzeug lohnt.

Man kann klar erkennen, dass schon durch fünf simple Tipps zu Fahrzeugwartungen der Wert und die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs signifikant erhöhen lassen. So lassen sich von Frau oder Mann einfach und schnell durchführen und sparen dadurch Kosten und Ärger.

 

Luftfilter

Der Luftfilter ist ein wichtiges, aber scheinbar kleines Detail der automatischen Wartung. Es filtert Schmutzpartikel wie Staub und Schmutz aus dem Motor.

Wenn Sie den Luftfilter zu sehr verstopfen, kann der Motor nicht genug Luft in die Brennkammer saugen, wodurch der Motor zu viel Benzin verbraucht.

 

Bremsen

Ihre Bremsen sind ein wichtiger Bestandteil Ihres Fahrzeugs. Bremsen in gutem Zustand sind wichtig für Sie und alle um Sie herum. Sie sollten Ihre Bremsen regelmäßig überprüfen lassen.

 

Hier sind die Symptome für Bremsprobleme:

Irgendwelche ungewöhnlichen Geräusche, wie quietschen oder schleifen

 

Flüssigkeiten

Achten Sie darauf, Ihre Flüssigkeit regelmäßig zu überprüfen, um sicherzugehen, dass sie sich auf einem sicheren Niveau befinden. Hier sind ein paar Flüssigkeiten, die Sie überprüfen sollten:

  • Kühlerflüssigkeit
  • Bremsflüssigkeit
  • Scheibenwischerflüssigkeit

Besonders im Winter ist es wichtig, die Scheibenwischerflüssigkeit zu prüfen! Sie möchten sicher sein, dass es genug gibt, wenn Sie es brauchen.

 

Übertragungsflüssigkeit

Getriebeöl ist sehr wichtig, um Ihr Auto am Laufen zu halten.

Wenn Sie zu wenig oder kein Getriebeöl haben, wird Ihre Übertragung nicht mehrordnungsgemäß oder überhaupt nicht mehr ausgeführt.

Wenn Sie Ihren Flüssigkeitsstand überprüfen, stellen Sie sicher, dass Ihr Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abgestellt ist.

Es ist wichtig, dies regelmäßig zu überprüfen, da es oft keine sichtbaren Symptome für eine niedrige Übertragungsflüssigkeit gibt.

Wenn Ihre Getriebeflüssigkeit zu niedrig ist, lassen Sie sie professionell warten. Getriebeöl verbrennt nicht, wenn Sie also zu wenig Wasser haben, haben Sie wahrscheinlich ein Leck!

 

Ölwechsel

Wenn Ihr Öl wie geplant gewechselt wird, ist eine regelmäßige Wartung Ihres Wagens erforderlich, die auf lange Sicht eine Menge Geld spart.

Öl dient einer Vielzahl von Zwecken in Ihrem Motor.

Es ist ein Schmiermittel, das dafür sorgt, dass Ihre Motorteile nicht aneinander reiben und verschleißen.

Abhängig von der Fahrweise und anderen Fahrbedingungen sollten Sie Ihr Öl alle 3.000-5.000 Meilen wechseln.

Bitte beachten Sie, dass Sie Ihr Öl häufiger wechseln müssen, wenn Sie:

  • Mit hohen Geschwindigkeiten fahren
  • Auf unbefestigten Straßen fahren
  • Schwere Lasten tragen
  • In einer sehr heißen oder sehr kalten Umgebung leben

 

Reifen

Die Bremsen und Reifen sind die zwei wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen an Ihrem Fahrzeug.

Sie müssen regelmäßig den Druck auf Ihre Reifen prüfen (Diese finden Sie im Handbuch Ihres Fahrzeugs!) Und die Lauffläche der Reifen.

Der Reifendruck kann sich mit der Außentemperatur ändern, also überprüfen Sie dies regelmäßig.

 

Sie haben also ein paar Tipps, wie Sie Ihr Auto in Stand halten können. Guter Zustand, aufmerksam sein, sauber halten, Reifen und Flüssigkeiten überprüfen; und stellen Sie auch sicher, dass Ihre Dienste auf dem neuesten Stand sind.

 

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