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Hitzefälle: Lebensgefährlich für Tier und Mensch

 

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Schäden machen sich nicht sofort bemerkbar

Bei zu großer Hitze drohen durch die Wärmeausdehnung und spätere Abkühlung, beispielsweise durch den Fahrtwind, Haarrisse in Platinen. Solche Schäden machen sich oft nicht sofort bemerkbar. Steigt das Steuergerät dann auf der Autobahn aus, ist Schluss mit der Reise.

 

Nicht im Gras parken

Der typische Autobahn-Stau birgt für die Elektronik weitere Gefahren: Wenn bei hohen Außentemperaturen der Motor im Stau läuft und zusätzlich Hitze abgibt, können vorab beschädigte Systeme endgültig den Geist aufgeben. "Wer länger in der prallen Sonne steht, sollte deshalb lieber den Motor abschalten“,

Auch nach einer längeren Fahrt, drohen Schäden, wenn das Auto anschließend in praller Sonne steht. "Dies gilt besonders nach längeren Fahrten oder Passfahrten, wenn die Elektronik ohnehin schon sehr heiß geworden ist", deshalb sollte das Auto im Schatten oder der Garage geparkt werden.

Und Achtung: Wenn Schwimmbäder und Badeseen prall gefüllt sind, fällt oft die Parkplatzsuche schwer. Das Auto in der Wiese nebenan oder gar jenseits der Straße im Gras abzustellen, ist keine gute Idee: Schnell kann sich die Umgebung entzünden.

 

Weiterfahrt kann gefährlich sein

Ist die Elektronik überhitzt, geht oft gar nichts mehr. Im Gegensatz zum kochenden Kühler, wie es früher oft der Fall war, hilft Warten nichts. Die Weiterfahrt mit defekter Elektronik kann sogar gefährlich werden: "Leuchten die Kontrollleuchten von Airbag, ESP und Co., sollte man sofort die nächste Werkstatt aufsuchen..

 

Höheres Unfallrisiko durch Hitze

Wer bei der Hitze unterwegs ist, sollte sich generell eines erhöhten Unfallrisikos bewusst sein und die Fahrweise anpassen. Mangelnde Konzentration führt laut ADAC zu Fahrfehlern und erhöht das Unfallrisiko beträchtlich. Und die Konzentration sinkt mit den steigenden Temperaturen im Auto. Liegt der Anteil der Unfälle wegen mangelnder Konzentration an kühlen Tagen bei Außentemperaturen unter 15 Grad bei 47 Prozent, steigt er im Sommer bei über 25 Grad auf 63 Prozent an.

Denn viele Autos fahren noch ohne Klimaanlage. Dann häufen sich das Missachten der Vorfahrt, das Übersehen des Gegenverkehrs oder die Zusammenstöße mit vorausfahrenden Autos. Jeder siebte Verkehrsunfall mit Verletzten auf deutschen Straßen ereignet sich laut dem ADAC an heißen Sommertagen.

 

Warnzeichen rechtzeitig beachten

Mangelnde Flüssigkeitsaufnahme verstärken die Konzentrationsschwächen zusätzlich. Experten raten zu mindestens drei Litern Wasser, Tee oder Schorle täglich. Warnzeichen sind etwa Kopfschmerzen oder Schwindel. Längere Fahrten gilt es, möglichst auf die Morgen- oder späten Abendstunden zu terminieren. Zudem sind regelmäßige Pausen im Schatten bei Hitze besonders wichtig.

 

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Gefahr: Hitze im Auto I ADAC 2017

 

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